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Glockenklang



Glockenklang – Klang der Vereinigung des Männlichen und Weiblichen – Klang der Einheit.

In einer Seelenerinnerungsreise der letzten Woche, wo ich für eine Frau in den Wald gehen durfte und ihre Seelenbotschaft empfing, da bin ich der Glocke begegnet. Diese Begegnung hatte für diese Frau eine wichtige Botschaft, doch ebenso ist eine Botschaft tief in mir nachgeklungen.

Die Glocke

Überbringerin und Stimme der Zwischenwelten. Klang der Seelen. Klang des Ursprungs.

Das Glockenläuten eine Verbindung zu den Welten dazwischen.

Die Glocke, so auch die Klangschale und die Trommel, verbinden Welten. Diese drei zeigen sich als heilige Klanginstrumente, tragen sie doch in sich die Elemente und Intentionen des weiblichen und männlichen Körpers.

Der Klang wird durch einen Impuls erzeugt, ist Schwingung, Vibration.

Noch lange, wenn auch für unsere Ohren nicht hörbar, wird der Ton mitgetragen in weitere Sphären, durch alle Schichten und Ebenen.

So gleicht auch unsere menschliche Stimme dem Glockenklang und wir können wahrlich göttliche Klänge ihr entlocken und sie weit und tief in heilsamen Töne schwingen und vibrieren lassen. Die so feine Wirkung hat das Vermögen in das Innerste, tief in jede Zelle, tief in jedes Organ zu heilen.

Glocken und Trommeln sind seit je her ein Attribut in religiösen Kreisen. Weit zurück bis zu den Urvölkern galten sie als heilige Instrumente. Die Instrumente bestehen aus dem weiblichen, umhüllenden Klangkörper und dem männlichen Schlägel. Der Schlägel sendet den Impuls aus, die Trommel oder die Glocke nimmt den Impuls auf und erzeugt den Ton, vibriert.

Aussenden – Empfangen – Erklingen.

Glocken an Weihnachten gehören dazu, viele wissen durch die Bekanntheit der Rauhnächte, dass die Schleier zur Anderswelt, zu den Ahnen in dieser Zeit besonders dünn sind und so erstaunt die Glocke als Übermittlerin zur Anderswelt keineswegs. Das Glockenklingen der Engeln - wie man so schön sagt.

Vielleicht hältst du beim nächsten Mal Glockenklingen inne und verbindest dich, horchst in deinen Körper und in die Magie dieser Schwingung. Vielleicht hängst auch du an deine Tür, an deinen Weihnachtsbaum eine Glocke.

Ich gehe meinen Gedanken nach, im Wissen dass der Samichlaus/Nikolaus nicht Bote von Gut und Böse ist, sondern mit seinem Glockenklingen aus dem tiefen Wald den Weg öffnet für die Zeit im Dazwischen, für die Zeit in unserem eigenen heiligen Raum und Körper. Es ist die Zeit wo wir unsere Gedanken sortieren und uns gewahr werden dürfen was wir für Klänge aussenden und entgegen nehmen wollen.

Gerade tief verbunden mit der Glocke und mit meiner Gebärmutter habe ich meine Klänge aufgenommen. Vielleicht findest auch du einen Moment alleine, verbindest dich mit dem Klang der Glocke, deiner Stimme und mit deiner Gebärmutter oder da wo es dich schmerzt und lässt deine eigenen Heilklänge und Vibrationen für dich tönen. Das kann wunderschön und sinnlich sein, selbst wenn du denkst, du kannst nicht singen – wirklich, es ist heilsam, Du für Dich.